2,2, MILLIONEN EURO WERDEN IN DIGITALISIERUNG INVESTIERT

GLASFASERANBINDUNG FÜR ALLE SCHULEN

STARTSCHUSS FIEL AN LUDWIG-ERHARD-SCHULE IN NEUWIED

Der enorme Wandel von methodischen und didaktischen Konzepten bei den Bildungseinrichtungen durch die fortschreitende Digitalisierung verlangt nach schnellem Internet und zuverlässigen Bandbreiten. „Hier sind es vor allem unsere Schulen, an denen wir mit Hochdruck dafür sorgen wollen, dass unseren Schülerinnen und Schülern zukunftssicheres Lernen ermöglicht wird", so Landrat Achim Hallerbach anlässlich eines symbolischen Spatenstichs als Startschuss erster konkreter  Maßnahmen an der berufsbildenden Schule Wirtschaft Ludwig-Erhard-Schule (LES) in der Stadt Neuwied.

Breitband an Schulen sml

Auf dem Foto (v.r.n.l.) Udo Engel (SWN), Landrat Achim Hallerbach, SWN-Direktor Stefan Herschbach, Alfons Plag (stv. Schulleiter LES), Gido Fischer (Schulleiter LES), 1. Kreisbeigeordneter Michael Mahlert.

Das 2018 abgeschlossene Breitbandausbauprojekt im Landkreis Neuwied ermöglichte zusammen mit dem Eigenausbau der Telekommunikationsfirmen Bandbreiten größer 30Mbit/s je Schule. Der für Digitalisierung und Infrastruktur zuständige 1. Kreisbeigeordnete Michael Mahlert stellte das Konzept vor: „Als Ergebnis der Ausschreibung wird der Kreis Neuwied für den Glasfaserausbau an 73 Schulen zwischen den jeweils siegreichen Bietern aufgeteilt. Im Stadtgebiet Neuwied werden 29
Schulstandorte durch die Stadtwerke Neuwied mit Glasfaseranschlüssen versorgt, für die restlichen im restlichen Kreisgebiet übernimmt dies die Deutsche Telekom."

SWN-Geschäftsführer Stefan Herschbach hebt zwei besondere Aspekte hervor: „Einst das Telefon, dann das Internet - und heute Glasfaser. Das waren und sind Entwicklungsschritte für Neuwied und den Kreis, um als wettbewerbsfähige Wirtschafts- und Bildungsstandorte zu bestehen. Diese Wettbewerbsfähigkeit haben auch wir als SWN als kommunales Unternehmen bewiesen, indem wir uns in der Ausschreibung im Stadtgebiet auch gegen große Konzerne behaupten konnten. Das freut mich besonders."

 „Für einen modernen Unterricht entsprechend dem Projekt „Digitale Klassenzimmer" werden stabile Bandbreiten von mindestens 30 Mbit/s je Klassenzimmer benötigt und es ist sehr erfreulich, dass der Kreis als Schulträger seinen Schulen dies nun nach und nach ermöglichen wird", freut sich LES-Schulleiter Gido Fischer. Und Landrat Achim Hallerbach konkretisiert: „Diese Grundlage für eine leistungsfähige Netzanbindung wird künftig durch die Versorgung aller Schulen mit Glasfaser geschaffen." 

Beigeordneter Mahlert ergänzt: „Der Glasfaseranschluss stellt die Grundlage für eine leistungsfähige Netzanbindung der Schulen dar und ist in Zeiten der Digitalisierung unabdingbar."

Die Versorgung der Schulen mit Glasfaseranbindungen umfasst eine Investitionssumme von ca. 2,2 Mio. Euro, von der -vergleichbar dem vorangegangenen Kreisprojekt - die Hälfte durch Bundesmittel und 40 Prozent durch das Land getragen werden. Die betroffenen Schulträger übernehmen die restlichen 10 Prozent.

Landrat Achim Hallerbach fasst abschließend zusammen: „Ich freue mich, den weiteren Weg in Richtung Digitales Klassenzimmer durch das stattfindende Schulausbauprojekt zu eröffnen. Die flächendeckende Versorgung aller Schulen im Kreis Neuwied ist ein wichtiger Meilenstein für Bildung, Wirtschaft und Lebensstandard in unserer Region".

Interviews zum Startschuss des Breitbandprojekts an Schulen im Kreis Neuwied:

  

 

Landtagsabgeordnete diskutieren mit Schülerinnen und Schülern der LES anlässlich des 9. Novembers

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Demokratie hautnah erlebten Schülerinnen und Schüler der Ludwig Erhard-Schule Neuwied mit den Landtagsabgeordneten Ellen Demuth, CDU, Sven Lefkowitz, SPD, und Dr. Jan Bollinger, AfD.

Die drei Politiker kamen auf Vermittlung des Mainzer Landtages im Rahmen des landesweiten Besuchstages rheinland-pfälzischer Abgeordneter an Schulen in die LES. In der politischen Gesprächsrunde standen aber nicht nur die Ereignisse des 09. November 1918 (Ausrufung der ersten deutschen Republik), 1938 (Reichspogromnacht) und 1989 (Fall der Berliner Mauer) im Mittelpunkt, sondern die Schülerinnen und Schüler hatten die Möglichkeit, über die gesamte Bandbreite politischer Themen mit den Abgeordneten zu diskutieren. 

Das Ziel des Besuchstages von Abgeordneten an Schulen ist es, das Bewusstsein für die Bedeutung demokratischen Engagements in die Schulen hineinzutragen, denn, so betonten die Politiker übereinstimmend, Demokratie lebt vom Engagement aller Bürgerinnen und Bürger.

60 Minuten lang stellten sich die drei Politiker den kritischen Fragen der ca. 70 interessierten Schülerinnen und Schüler. Hierbei wurden insbesondere die Ereignisse in der Reichspogromnacht, der Fall der Berliner Mauer, aber auch die Bereiche „Wirtschaftliche Situation in Rheinland-Pfalz“, „Bildung und Digitalisierung an Schulen“, „Parlamentarismus“, die „Große Koalition in Berlin“ sowie der „Öffentliche Personennahverkehr in Neuwied“ thematisiert. In den Aussagen der Politiker ließen sich die unterschiedlichen politischen Standpunkte  sehr gut erkennen. Einige Schüler meinten: „Sehr informativ, aber etwas zu kurz!“ Deshalb boten die Politiker an, gerne wieder in die Ludwig-Erhard-Schule zu kommen, um über weitere politische Themen mit den jungen Leuten zu diskutieren.


Emotionale Momente bei Interkultureller Woche 2019 an der Ludwig-Erhard-Schule

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Die Zahl der Menschen, die vor Krieg, Konflikten und Verfolgung fliehen, war nach Angaben der UNO-Flüchtlingshilfe noch nie so hoch wie heute. Ende 2018 lag die Zahl der Menschen, die weltweit auf der Flucht waren, bei 70,8 Millionen. In den vergangenen 25 Jahren sind mehr als 35.500 Menschen auf der Flucht nach und in Europa ums Leben gekommen. Vor diesem Hintergrund lud die Ludwig-Erhard-Schule BBS Wirtschaft Neuwied als UNESCO-Projektschule am 24.09.2019 im Rahmen der Interkulturellen Wochen zur Lesung „Todesursache: Flucht“ ein. Hierbei stellten die Schülerinnen und Schüler, die für das Projekt aus verschiedenen Schulformen zusammen kamen, kurze Portraits junger Menschen vor, die bei der Flucht verstorben sind. Die Grundlage dafür bildete das Buch „Todesursache: Flucht“ von Tanja Tuckermann und Kristina Milz (Hrsg.)

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Dabei erinnerten die Schülerinnen und Schüler (Ronahi Ciftci, Kristina Kopic, Emre Özcoban, Jolina Steinbach, Celine Touma, Lisa-Marie Salemka und Suat Özcan) u. a. an Ibrahim Jabuti aus Somalia. Er überlebte den Weg durch die Sahara und durch ein Schleppergefängnis in Libyen und ertrank dann im Alter von 19 Jahren im Mittelmeer. Auch die letzten Monate aus dem Leben Lamine Condehs (20) aus Sierra Leone, der in Passau an Leberkrebs starb, nachdem er monatelang nicht behandelt und zwischenzeitlich nach Italien abgeschoben wurde, bewegte das Publikum. Darüber hinaus wurde an Zaki Adams (25) aus dem Sudan erinnert.  Zaki Adams, der die aufzehrende Flucht aus dem Westen des Sudans durch die libysche Wüste und über das Mittelmeer überstanden hatte, hielt der wahllosen Anwendung des hiesigen Asylrechts nicht stand und starb wohl an den Folgen eines unerkannten Herzfehlers. Vor allem das Schicksal des syrischen Jungen Alan Kurdi (verstorben im Alter von nur drei Jahren), dessen Bild um die Welt ging und zum Symbol der Flüchtlingskrise wurde, ließ das Publikum einen Moment den Atem anhalten. Die kurzen Portraits verhalfen dabei, „das Ausmaß dieser Tragödie besser zu fassen zu bekommen – und der Debatte um Flucht und Tod wieder ein menschliches Antlitz zu geben.“ (vgl. Angaben zum Buch „Todesursache: Flucht“).

Nachdem die kurzen Portraits große Betroffenheit ausgelöst hatten und noch einmal verdeutlicht wurde, dass mit jeder Zahl dramatische Einzelschicksale verbunden sind, war es den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern besonders wichtig, einen hoffnungsvollen Ausblick zu geben und das Publikum mit seinen Emotionen nicht alleine zu lassen. Azima Hesso, eine Schülerin der LES, die mit ihrer Familie aus Syrien flüchtete und seit 2015 in Deutschland lebt, informierte das Publikum über ihre Flucht, die glücklicherweise ein gutes Ende fand. In einem Film, den sie bei einem UNESCO-Projekt an ihrer ehemaligen Schule (BBS Heinrich Haus in Neuwied) drehte, zeichnete sie ihren Weg, der von Syrien in den Irak, vom Irak zurück nach Syrien und anschließend in die Türkei führte, nach. In ihrem Film geht sie auf ihre Kindheit in ihrer Heimatstadt bei Aleppo ein und erzählt von ihrer Schulzeit sowie ihren Hobbys. Ferner schildert sie, wie sich ihr Leben von heute auf morgen veränderte und welche Gräuel der Krieg mit sich brachte. Wenngleich diese Erlebnisse Spuren hinterließen und auch heute noch nachwirken, so zeigte sie eindrucksvoll, wie gestärkt sie aus dieser schweren Phase hervorging und wie dankbar sie dafür ist, ihrem Leben in Deutschland eine neue Wende zu geben. So sprach sie über ihre beruflichen und privaten Ziele und die Herausforderungen, die sie gemeinsam mit ihrem Bruder und ihrer Familie meistern möchte. Im Anschluss beantwortete sie Fragen des Publikums und verwies noch einmal darauf, dass sie dank großer Unterstützung ihrer Lehrer und der Schulleitung in Person von Herrn Fleck positiv und optimistisch in die Zukunft schaue. Zum Abschluss bedankten sich die Moderatoren Sophie Mendel und Lea Kottscheidt, die gekonnt durch die Veranstaltung führten, bei den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern und warben noch einmal für Solidarität und Menschlichkeit.

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Auch die mit organisierenden Lehrkräfte Julia Wilhelms, Franziska Helf, Sabine von Normann und Marcel Lauterbach zeigten sich von der Veranstaltung beeindruckt: „Wir danken den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern für ihr Engagement. Es gab viele Momente, die zeigten, dass das Publikum emotional beteiligt war und dass Werte wie Toleranz, Gerechtigkeit und Menschenrechte unter den Jugendlichen einen hohen Stellenwert erfahren. Vor diesem Hintergrund freuen wir uns darauf, die entsprechenden Themen in der UNESCO-AG weiter zu vertiefen.“

Besonders bedanken möchten wir uns auch bei Herrn Rainer Kunze vom EINE-WELT-Laden Neuwied sowie bei Frau Dilorom Jacka, der Integrationsbeauftragten der Stadt Neuwied, die unserer Einladung gefolgt sind. Wir freuen uns darüber, dass die Zusammenarbeit auch in Zukunft in vielfältiger Form fortgeführt wird.

Marcel Lauterbach


ALDI SÜD und Ludwig-Erhard-Schule kooperieren

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Frau Arndt, Teamleiterin Human Resources bei ALDI SÜD (3. von links), freut sich zusammen mit Frau Conrad von der IHK Koblenz (rechts), Schülerinnen der Höheren Berufsfachschule Wirtschaft mit ihrer Lehrerin Silke Kuhlmann (2. von rechts), Herrn Kirsch, Abteilungsleiter der LES-Berufsfachschulen (2. von links) und Schulleiter Alfons Plag (links) über die eingegangene Kooperation.Frau Arndt, Teamleiterin Human Resources bei ALDI SÜD (3. von links), freut sich zusammen mit Frau Conrad von der IHK Koblenz (rechts), Schülerinnen der Höheren Berufsfachschule Wirtschaft mit ihrer Lehrerin Silke Kuhlmann (2. von rechts), Herrn Kirsch, Abteilungsleiter der LES-Berufsfachschulen (2. von links) und Schulleiter Alfons Plag (links) über die eingegangene Kooperation.

 

Neuwied. Im Rahmen einer jetzt besiegelten Schulpatenschaft arbeiten zukünftig die Ludwig-Erhard-Schule als Berufsbildende Schule Wirtschaft und ALDI SÜD eng zusammen, um Ausbildungsreife sowie Berufs- und Studienorientierung der Schüler zu fördern und gemeinsam dem Fachkräftemangel im Handel entgegenzuwirken. Den Jugendlichen wird die Möglichkeit gegeben, erste praktische Erfahrungen zu sammeln und sich frühzeitig Gedanken über die berufliche Zukunft zu machen.

Während die Schule dadurch in der Lage ist, ihre Arbeit stärker als bisher auf die Anforderungen im Berufsleben auszurichten, kann ALDI SÜD auf die eigenen Ausbildungsmöglichkeiten aufmerksam machen und dazu beitragen, Wissen über komplexe wirtschaftliche Zusammenhänge zu vermitteln. Bausteine der Kooperationsvereinbarung sind unter anderem die Teilnahme an Ausbildungsmessen, Betriebspraktika, Betriebserkundungen und praxisorientierte Workshops im Bereich der Berufsorientierung.

Die Industrie- und Handelskammer unterstützt in Zusammenarbeit mit den regionalen Arbeitskreisen Schule und Wirtschaft die Gründung von Patenschaften zwischen Schulen und Betrieben. Die vielfach bereits laufenden Initiativen werden gebündelt, miteinander vernetzt und weiter verbreitet.


Ausbildung und dann?

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Neuwied. Unter diesem Motto fand am 29.08.2019 eine Informationsveranstaltung in der Abschlussklasse „Bankkaufleute“ statt. In den letzten Unterrichtsstunden von Frau Ulrike Fuchs von der Ludwig-Erhard-Schule standen statt Rechnungswesen die Perspektiven nach der Bankausbildung auf dem Stundenplan. Frau Silke Heinz von der Frankfurt School of Finance & Management präsentierte ein breites Spektrum an Weiterbildungsmöglichkeiten – genau zum richtigen Zeitpunkt. Die Auszubildenden stehen kurz vor der Abschlussprüfung. Ob nach der erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung erst einmal praktische Erfahrungen in den Geschäftsräumen der Sparkasse und Genossenschaftsbanken gesammelt werden oder/und ein Bankfachwirt-, Betriebswirt- und Management-Studium aufgenommen wird, muss letztendlich jeder für sich selbst entscheiden. Hier konnte Frau Heinz umfassend informieren und zahlreiche Tipps geben. Eine gelungene Veranstaltung – gern nächstes Jahr wieder in der nächsten Bankabschlussklasse. Artikel: U. Fuchs.


Schüler der Ludwig-Erhard-Schule spenden Nudeln für die Tafel Neuwied!

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Sei eine gute Nudel! Unter diesem Motto sammelte die Klasse BFI 18d der Ludwig-Erhard-Schule Neuwied Nudeln im Wert von ca. 200 € für die Tafel Neuwied. „Nudeln und lange haltbare Lebensmittel sind immer knapp, daher freuen wir uns besonders über die große Lieferung von Nudeln und Tomatensoße“ so Frau Adrian von der Tafel Neuwied. Markus Oehlschläger hob hervor, dass derzeit ca. 1270 Kinder regelmäßig von der Tafel profitieren: „Da kommen Nudeln mit Soße immer gut an.“
Im Rahmen der Projektwoche knüpfte die Klasse im Themenbereich „Vom Feld in die Tonne“ an und beschäftigte sich mit möglichen Maßnahmen gegen Lebensmittelverschwendung. Schnell verschob sich der Fokus auch auf Menschen, die sich nur schwer jeden Tag mit ausreichend Lebensmitteln versorgen können. In Kooperation mit der Tafel Neuwied erinnerten die Schüler daran, dass oftmals ein Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage besteht und die Tafel in Kooperation mit dem regionalen Einzelhandel eine wertvolle Möglichkeit zur Hilfe am Menschen und zur Reduzierung der entsorgten Lebensmittel leistet. Hier kommen nur einwandfreie Lebensmittel zum Einsatz, die der Handel nicht mehr zeitnah im Verkauf berücksichtigen möchte und die sonst einfach entsorgt würden. Bei einer Führung im Haus der Tafel Neuwied konnten sich die Schüler über die Abläufe vor Ort informieren und freuten sich über das gute Ergebnis ihrer Aktion.
Christian Schneider für die Ludwig-Erhard-Schule Neuwied

Artikel: Christian Schneider


Feuerwehr in der Schule!

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14 Schülerinnen und Schüler der Ludwig-Erhard-Schule (Klasse HBFW18b) feierten den erfolgreichen Abschluss der Truppmann-Ausbildung. In Kooperation mit der Feuerwehr Neuwied erhielten wieder einige Schülerinnen und Schüler der Ludwig-Erhard-Schule die Möglichkeit, sich während des Unterrichts zur Feuerwehrfrau bzw. Feuerwehrmann ausbilden zu lassen.
In der feierlichen Abschlussveranstaltung würdigten Herr Plag (komm. Schulleiter der LES), Herr Hausmann (Wehrleiter Stadt Neuwied), Herr Lemgen (Kreisausbilder), und die betreuenden Ausbilder und Lehrer (Herr Piovesan und Herr Schneider) die Anstrengungen der Schüler und machten erneut auf die Bedeutung des Ehrenamtes aufmerksam.
Vor drei Jahren begonnen, hat sich aus der Kooperation der Feuerwehr Neuwied und der LES ein gutes Konzept entwickelt, welches sowohl die gesellschaftliche Verantwortung des Ehrenamtes hervorhebt, als auch detailliertes Fachwissen in feuerwehrtechnischen und wirtschaftlichen Bereichen erfordert. Theoretisches Wissen wurde schnell in Fallaufgaben auf die Probe gestellt und so konnten die Schüler kritisch beleuchten, welche wirtschaftlichen Prozesse (z.B. Personaleinsatz, Materialwirtschaft, Rechtsfragen) auch im öffentlichen Dienst der Feuerwehr eine große Rolle spielen. Weiterhin erfuhren sie in den vielen Praxisphasen ihre eigenen körperlichen Grenzen, die jedoch durch die große Unterstützung im Team aufgefangen wurden.
„Die hier gewonnenen Kompetenzen kann Euch niemand mehr nehmen“, so Hausmann.
Die Schüler betonten, dass sie sich nun gut vorbereitet fühlen, in Notfallsituationen besser reagieren zu können und lobten vor allem die Abwechslung von Theorie und Praxis.
„Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr.“ - mit bestandener Abschlussprüfung können die Schüler sowohl die Kameraden in der freiwilligen Feuerwehr unterstützen als auch im Betrieb zur Sicherheit beitragen, z.B. als Sicherheitsbeauftragte oder Ersthelfer.
Alle Beteiligten freuen sich auf den nächsten Durchgang, der im August wieder in der Höheren Berufsfachschule an der Ludwig-Erhard-Schule startet.

Artikel: Christian Schneider


Schülerlotsen der LES bringen Grundschüler seit 5 Jahren sicher über die Straße

Neuwied. Wie auch in den Jahren zuvor regelten Schülerlotsen der Ludwig-Erhard-Schule den Verkehr an der benachbarten Grundschule am Heddesdorfer Berg und brachten die Grundschüler im Schuljahr 18/19 sicher über die Straße. Im Rahmen des Verkehrssicherungskonzeptes hatten die Schüler der Klasse BF1 18b gemeinsam mit Klassenlehrer Michael Neudecker und der Polizei Neuwied bis zu den Herbstferien eine Ausbildung zum Schülerlotsen absolviert und einen Einsatzplan für das aktuelle Schuljahr erstellt. Eine Schülergruppe stattete, begleitet durch Gerhild Löbker, Rektorin der Grundschule und Schulelternbeiratsvorsitzende Silke Wengenroth-Lippke den Schülern der Berufsfachschule einen Besuch ab, um sich für die geleistete Arbeit und die erfolgreiche Kooperation im Schuljahr mit einer selbst gebastelten Aufmerksamkeit zu bedanken.

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Foto: Schüler beider Schulen mit Lehrer Michael Neudecker der LES


Plastik-Diät-Rallye der HBF W 18b auf dem Luisenplatz vorgestellt

   

Plastik im Meer, Plastik in Böden, Plastikmüll ist in aller Munde und Plastik ist auch in unseren Bächen und Flüssen.
Dieses Problem griff die Klasse der höheren Berufsfachschule Wirtschaft (HBF W 18b) der Ludwig-Erhard-Schule mit Ihrem Lehrer Michael Kirsch auf und startete im Frühjahr eine Plastik-Diät-Rallye durch die Supermärkte im Landkreis.
Ausgestattet mit viel Motivation und einem Fragebogen besuchten Schülergruppen Supermärkte, um die Strategien zur Plastikmüllvermeidung und Nachhaltigkeit bei den Märkten zu erfragen.
Das Ergebnis wurde am 17. April, von 11.00 bis 13.00 Uhr der Öffentlichkeit auf dem Luisenplatz präsentiert.

An der Präsentation nahmen, neben den Schülerinnen und Schülern sowie der Schulleitung, Vertreter der beteiligten Supermärkte, der lokalen Agenda auch Landrat Achim Hallerbach und Oberbürgermeister Jan Einig teil.

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Schülerinnen und Schüler der LES führen große Blutspendeaktion durch und sammeln 334 Euro für die Deutsche Kinderkrebsstiftung

Unter dem Motto „Blute für‘s Gute“ führte die Klasse HBF W 17c am Tag der offe-nen Tür der LES Neuwied eine große Blutspendeaktion durch. Die Schülerinnen und Schüler organisierten gemeinsam mit ihrem Lehrer, Mark Maurer, den Tag mithilfe des Deutschen Roten Kreuzes Niederbieber und dem Blutspendedienst West.

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Die letzten Unterrichtsstunden vor dem Tag der offenen Tür verbrachte die Klasse damit, sich mit ihrem Lehrer auf die Aktion vorzubereiten. Dies erfolgte in Form von Info-Büchern, Lernsituationen und einem Test über die allgemeinen Grundlagen einer Blutspende. Des Weiteren wurde die Zeit für deren Organisation und Ablauf genutzt, wie etwa für den Auf- und Abbau des Equipments, die Anmeldung der Erstspender, die Unterstützung des DRKs bei der Blutabnahme und das Catering für die Spender im Anschluss.


Die Aktion war ein großer Erfolg. 92 Spenderinnen und Spender, darunter 26 Erstspender konnten gewonnen werden. Das DRK lobte die Klasse und betonte, es sei eine Seltenheit, dass so viele Erstspender bei einem solchen Vorhaben präsent sind. Neben den Schülern und Lehrern gab es auch einige Gäste, die an diesem Tag die Gelegenheit nutzten, etwas für den guten Zweck beizutragen.
Das Buffet für die Spender ließ keine Wünsche offen: Neben Hot Dogs als warme Mahlzeit gab es selbstgebackenen Kuchen und andere Teigwaren sowie frisches Obst. So konnten sich alle Spender ausreichend stärken, um nach der Blutabnahme schnell wieder fit zu werden.

 


Schlussendlich kann man wohl zu Recht sagen, dass diese Blutspende an der LES Neu-wied ein voller Erfolg war. Es wurde sogar etwas Geld dabei eingenommen, welches die Schülerinnen und Schüler nach einer internen Abstimmung an die Deutsche Kinderkrebsstiftung spendeten, die der Klasse als Zeichen der Anerkennung eine Urkunde ausstellte.
Die HBF W 17c bedankte sich vielmals für die Hilfe und Unterstützung des DRK Ortsvereins Niederbieber, ohne den die Durchführung des Projekts gar nicht möglich gewesen wäre. Es wird wohl nicht die letzte Aktion dieser Art gewesen sein.


Abiturienten erwerben Wirtschaftsführerschein

Schülerinnen und Schüler des Beruflichen Gymnasiums Fachrichtung Gesundheit und Soziales absolvierten erfolgreich den Europäischen Wirtschaftsführerschein EBC*L an der Ludwig-Erhard-Schule (LES) Neuwied.

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Neuwied. Der kommissarische Schulleiter Alfons Plag überreichte zwei besonders engagierten Schülerinnen und Schülern am 07.03.2019 das internationale Zertifikat für Wirtschaftskompetenz der Stufe A. Marcel Wink (2. von links) und Caroline Zehrer hatten sich freiwillig zwei Jahre lang neben ihrem regulären Unterricht im Beruflichen Gymnasium Fachrichtung Gesundheit und Soziales auf die europaweit zentralisierte Prüfung vorbereitet.

„An der LES ist es uns ein Anliegen bestmöglich zu fördern, und das gilt natürlich auch für starke Schülerinnen und Schüler. Hut ab vor dieser Leistung,“ so Gratulant Alfons Plag. Projektleiter Henning Fleck erklärte: „Die beiden blicken über ihren fachlichen Tellerrand und vereinen Kompetenzen aus den Disziplinen Gesundheit und Soziales sowie Betriebswirtschaftslehre. Damit sind sie bestens für ihre weiteren Wege in Studium und Beruf vorbereitet, denn egal in welcher Position sie sich wiederfinden werden, so geht es immer auch um betriebswirtschaftliche Kompetenzen.“

Abiturientin Caroline Zehrer freut sich, dass sich die Mühe gelohnt hat und meint: „Ich habe  ein sehr interessantes Themenfeld kennengelernt, zu dem ich sonst keinen Zugang bekommen hätte. Außerdem bin ich sehr froh, die Möglichkeit bekommen zu haben, neben meiner eigentlichen Fachrichtung Gesundheit und Soziales, auch Wissen im Bereich der Wirtschaft vorweisen zu können.

Ich denke besonders die Kombination beider Richtungen, zum Beispiel für den Bereich des Gesundheitsmanagments, schadet heutzutage nicht.“


David-Roentgen-Schule und Ludwig-Erhard-Schule gemeinsam unterwegs

Im Skicircus Saalbach-Hinterglemm Ski- und Snowboardfahren gelernt

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Dieses erfolgreiche Projekt der beiden kooperierenden Neuwieder Schulen ist seit vielen Jahren fester Bestandteil des aktiven Schullebens.

Die diesjährige Skisportwoche führte die ca. 60 Schülerinnen und Schüler zum wiederholten Male in das „Home of Lässig“, in den Skicircus Saalbach-Hinterglemm. Neben den Snowboardern erhielten unter perfekten Schneebedingungen Skifahrerinnen und Skifahrer – Anfänger, Fortgeschrittene und „Cracks" – Skischulunterricht von den Lehrkräften der beiden Schule. Anschließend konnten sich die Schülerinnen und Schüler einer Prüfung unterziehen und so Punkte für ihr Abitur sammeln. Angesichts der vielen Lawinentoten der jüngsten Zeit in den Alpen verfehlte ein beeindruckender Vortrag eines Mitglieds der Bergrettung über Gefahren im Hochgebirge beim Wintersport seine Wirkung nicht.

 

Fake – Oder war doch nur Spass

Impression vom Theaterstück des Berliner „Ensembles Radiks“  zum Thema „Cybermobbing“.

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Schüler der Landesblindenschule besuchen die LES

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04.12.2018: Seit 2011 besuchen die Berufsfachschulklassen der Landesblindenschule Neuwied Feldkirchen alljährlich im Dezember unsere BF I. Neben dem gegenseitigen Kennenlernen und dem Austausch über den ganz unterschiedlichen Alltag an den beiden Schulen, standen diesmal kooperative Spiele auf dem Programm. Außerdem wurde unseren Schülern der von den LBS-Schülern selbst gedrehte Film „Blindenknigge“ vorgestellt, in dem man Tipps im Umgang mit blinden Menschen erhält. Abgerundet wurde der Vormittag mit einem gemeinsamen Mittagessen, serviert von der Jufi. Wir freuen uns bereits jetzt auf den traditionellen Gegenbesuch vor den Sommerferien.


Schülerinnen und Schüler diskutieren mit Verfassungsschutz

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Am Dienstag, den 4. Dezember 2018, wurde die Klasse BGY 18e von einer Abgeordneten des Verfassungsschutzes besucht.

Nach einer kurzen Begrüßung von Deutschlehrer Herr Wetstein und einer Vorstellung des Verfassungsschutzes begann auch schon der Vortrag, der sich hauptsächlich mit Rechtsextremismus, aber auch mit Islamismus und Linksextremismus beschäftigte.

Zunächst einmal wurden grundlegende Fragen geklärt, wie bspw. was Rechtsextremismus überhaupt ist oder aber die Frage, welche Zielgruppen von Extremismus betroffen sind. Auch das Ziel und die Arbeit des Verfassungsschutzes wurden erläutert und letztlich sehr deutlich: Das Ziel des Verfassungsschutzes ist es, die freiheitliche demokratische Grundordnung  zu schützen.

Des Weiteren wurden viele kritische Fragen gestellt und darüber nachgedacht, wie schnell man in extremistische Szenen rutschen kann, ohne davon Kenntnis zu haben. Selbst die Arbeit des Verfassungsschutzes selbst wurde in der Diskussionsrunde kritisch beleuchtet.

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Zusammengefasst ist nun zu sagen, dass der Verfassungsschutz alles dafür tut, um eine freiheitliche und demokratische Grundordnung beizubehalten. Auch wenn mancher sehr fasziniert von der Arbeit dieser Institution war, muss man auch darauf achten, wie man sich verhält und mit wem man sich einlässt, um nicht in den Extremismus abzurutschen. Nachdem die Klasse in der vergangen Woche außerdem ihre Klassenarbeit geschrieben hatte, war der Besuch des Verfassungsschutzes ein guter Punkt, um auf das im Unterricht besprochene Thema „Radikalismus und Extremismus“ aufzubauen und auch mal eine gute Abwechslung zum „normalen“ Deutschunterricht.


IG-Metall-Vertreter in der Ludwig-Erhard-Schule

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Christian Begass, Politischer Sekretär der IG-Metall, hat am 10.12.2019 mit angehenden Automobilkaufleuten an der Ludwig-Erhard-Schule über Fragen rund um den Tarifvertrag gesprochen.

Für viele Schülerinnen und Schüler ist das Thema 'Tarifvertrag' schwer greifbar, weil es sehr komplex ist und vordergründig abstrakt wirkt. Dass das Thema jedoch äußerst interessant ist, wollte Frau Weyda, Sozialkundelehrerin an der Ludwig-Erhard-Schule, zeigen, indem sie sich im Unterricht der Automobilkaufleute (BS AK16a) von dem Politischen Sekretär, Herrn Begass, der IG-Metall Koblenz unterstützen ließ.

Herr Begass verfügt über eigene Erfahrungen mit Tarifabschlüssen, und er konnte so den Unterricht durch seine engagierte Referententätigkeit erweitern. Die Schülerinnen und Schüler haben ihre Fragen und Ansichten mit dem Praktiker diskutiert und so eine Realitätsnähe erfahren, die ihnen das Lernen erleichtert und spannend macht.

Frau Weyda und Herr Begass wollen diese vielversprechende Kooperation in anderen Klassen fortsetzen.


 

Fifa Schiedsrichter Lutz Wagner und das Kollegium der Ludwig-Erhard-Schule zeigen sich die rote Karte

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Im Rahmen des diesjährigen Studientages hielt Fifa Schiedsrichter Lutz Wagner am 21.11.2018 einen Vortrag vor dem Kollegium der Ludwig-Erhard-Schule Neuwied zum Thema „Regeln und ungeschriebene Gesetze“. In einer äußerst lehrreichen aber auch unterhaltsamen Art und Weise zeigte er den Berufsschullehrerinnen und –lehrern die Parallelen zwischen dem Handeln als Schiedsrichter auf dem Fußballplatz und als Lehrkraft im Klassenzimmer auf. Der Schiedsrichter müsse nicht immer richtig, aber immer akzeptiert entscheiden. Es sei viel wichtiger eine falsche Entscheidung als zaudernd gar keine Entscheidung zu treffen, denn die falsche Entscheidung könne immerhin korrigiert werden. „Tust du viel, machst du Fehler. Keine Angst vor Fehlern,“ gab er zu bedenken.

Das gebannt lauschende Kollegium erfuhr, dass der berühmte italienische Internationale, Pierluigi Collina, keineswegs der beste, wohl aber der erfolgreichste Schiedsrichter seiner Zeit gewesen sei. Dies habe er durch seine hervorragende „Warenpräsentation“ erreicht. Seine Fehlerquote war gut, aber keineswegs überragend.

Lutz Wagner zeigte Spielszenen und ließ das Kollegium mit roten und gelben Karten entscheiden. Wer dabei zu schnell und zu sicher etwa die rote Karte zeigte, lag oft daneben. „Unruhe schafft Unruhe, Ruhe schafft Ruhe“, mahnte er und stieß auf viel Zustimmung. Er empfahl in kritischen Situationen das richtige Maß zwischen Distanz und Nähe zu suchen und Delinquenten nicht in der emotionalen Hochphase anzusprechen, sondern zeitversetzt. Dies gelte für den Umgang etwa mit einem Oliver Kahn, welcher seine einzige Rote Karte von Lutz Wagner erhielt, gleichermaßen wie für den Umgang mit aufbrausenden Schülerinnen und Schülern.

Nach lang anhaltendem Applaus stand Lutz Wagner für überraschend stark nachgefragte „Selfies“ zur Verfügung, und unter manchem Weihnachtsbaum der Region werden original signierte, nicht käuflich zu erwerbende gelbe und rote Karten liegen.

Pressemitteilung der LES

Henning Fleck


Theaterstück an der Ludwig-Erhard-Schule – Schülerinnen und Schüler werden mit Vorurteilen konfrontiert

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Am 20.11.2018 gastierte in der Ludwig-Erhard-Schule das Chawwerusch Theater aus Herxheim bei Landau. Von professionellen Schauspielerinnen und Schauspielern wurde das Stück „Braun werden“ dargeboten. Es handelt von einem, der auszog … oder auch nicht. Hotel Mama  hat ja durchgehend geöffnet. Deshalb verschiebt der knuddelige Computerfachmann Konrad die Suche nach der ersten eigenen Wohnung immer wieder auf  morgen. Konrads Mutti freut sich, wenn es dem Jungen nur gut geht. Sie selbst hat nicht allzu große Ansprüche ans Leben, nur einen Traum verfolgt sie hartnäckig: Knackig braun werden. Und das wird ihr im Laufe der Ereignisse schneller und ganz anders gelingen, als gedacht.

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Die zunächst heile Familienwelt, der Traum von der spießigen kleinen heilen Welt wird zunehmend durch irritierende Äußerungen gestört. Welche schrägen Töne muss Mutti da von Sohnemann und Schwiegertochter in spe vernehmen? Lieber weghören, beschließt Mutti, weil nicht sein kann, was nicht sein darf. „‘Braun werden‘ konfrontiert und provoziert den Zuschauer und zwingt ihn sich mit seinen eigenen Vorurteilen auseinanderzusetzen. Schon jetzt lässt sich sagen, dass bei den Schülerinnen und Schülern viele Denkprozesse ausgelöst wurden, und wir freuen uns darauf, die wichtige Thematik im Unterricht zu vertiefen,“ so Organisator Henning Fleck.

Gefördert wurde das Theaterstück von der Leitstelle „Kriminalprävention“ mit Sitz im Ministerium des Innern und für Sport.


Schulmeister im Tastschreiben ;-)

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Blick Aktuell vom 12.11.2018

Denkwürdiger 9. November in der Ludwig-Erhard-Schule

Landtagsabgeordnete diskutieren mit Schülerinnen und Schülern

Neuwied. Demokratie hautnah erlebten Schülerinnen und Schüler der Ludwig Erhard-Schule Neuwied mit den Landtagsabgeordneten Ellen Demuth, CDU, Fredi Winter, SPD, und Dr. Jan Bollinger, AfD. Die drei Politiker kamen auf Vermittlung des Mainzer Landtages im Rahmen des landesweiten Besuchstages rheinland-pfälzischer Abgeordneter an Schulen in die LES. In der politischen Gesprächsrunde standen aber nicht nur die Ereignisse des 9. November 1918 (Ausrufung der ersten deutschen Republik), 1938 (Reichspogromnacht) und 1989 (Fall der Berliner Mauer) im Mittelpunkt, sondern die Schülerinnen und Schüler hatten die Möglichkeit, über die gesamte Bandbreite politischer Themen mit den Abgeordneten zu diskutieren. Das Ziel des Besuchstages von Abgeordneten an Schulen ist es, das Bewusstsein für die Bedeutung demokratischen Engagements in die Schulen hineinzutragen, denn, so betonten die Politiker übereinstimmend, Demokratie lebt vom Engagement aller Bürgerinnen und Bürger. 90 Minuten lang stellten sich die drei Politiker den kritischen Fragen der ca. 60 interessierten Schülerinnen und Schüler. Hierbei wurden insbesondere die Ereignisse in der Reichspogromnacht, der Fall der Berliner Mauer, aber auch die Bereiche „Herabsetzung des Wahlalters von 18 auf 16 Jahre“, „Gleichberechtigung von Frauen und Männern“, „Bildung in Rheinland-Pfalz“, „Flüchtlings- und Integrationspolitik“ sowie die „Digitalisierung“ thematisiert. In den Aussagen der Politiker ließen sich die unterschiedlichen politischen Standpunkte sehr gut erkennen. Einige Schüler meinten: „Sehr informativ, aber etwas zu kurz!“ Deshalb boten die Politiker an, gerne wieder in die Ludwig-Erhard-Schule zu kommen, um über weitere politische Themen mit den jungen Leuten zu diskutieren.

Pressemitteilung der

Ludwig-Erhard-Schule Neuwied

 

Blick Aktuell vom 14.03.2018

 

 

Blick Aktuell vom 21.02.2018

 

Blick Aktuell vom 22.11.2017

 

 

Blick Aktuell vom 19.07.2017

 

Blick Aktuell vom 19.07.2017

 

Blick Aktuell vom 05.07.2017

 

Blick Aktuell vom 05.07.2017

 

Blick Aktuell vom 26.04.2017

 

Blick Aktuell vom 12.04.2017

 

Blick Aktuell vom 05.04.2017

 

Blick Aktuell vom 15.03.2017

 

Blick Aktuell vom 08.03.2017

 

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